|
Wie ist Karate entstanden ?
Während unserer Ritterzeit gab es in Japan die Samurai, welche ausschliessslich zum Töten ausgebildet wurden. Ihre Waffen waren die Schwerter "Tagana". Die normalen Volksschichten hatten im Kampf keine Chancen gegenüber den Samurai. Im Laufe der Entwicklung "Zivilisation" wurde Japan das Tragen von Waffen verboten, so verschwanden die Samurai je länger je mehr. Aber um die Kunst des Kampfes nicht ganz verschwinden zu lassen, fingen die Samurai an, sich mit den "Händen und Füssen" zu wehren. Dies war der Anfang des Karate.
Der grosse Gichin Funakoshi arbeitete diese Techniken zum modernen Karate aus. Einer seiner besten Schüler Masatochi Makyama unterrichtete Karate in Japan, Süd- und Ostasien, in Europa sowie in den USA.
Was ist Karate ?
Karate stellt keinen agresiven Kampfsport dar, sondern dient der Selbsverteidigung. Ein Karatepraktiker (Karateka) wendet die erlernten Techniken nur zur Abwehr an. Diese Sportart beinhaltet nebst der sportlichen Disziplin auch die Lehre der Anwendung von Häflichkeit und Respekt gegenüber den Mitmenschen.
Was ist ein Kata ?
Ein Kata ist ein Bewegungsablauf, der schnell und koordiniert körperliche Techniken beinhaltet, um einen imaginären Gegner zu bekämpfen. Die Katas wurden von grossen Lehrern nach langjähriger Praxis entwickelt.
Was ist Kumite ?
Das Kumite, bzw. der Kampf ist eine Form der Selbstverteidigung. Hier kommt es auf Schnelligkeit und Beweglichkeit an. Während dem Unterricht bedarf es grosser Körperkontrolle, damit wir den "Gegener" nicht verletzen.
Karate für Kinder - warum ?
Karate fördert die physische Entwicklung des Kindes. Ausdauer, Konzentration und Reaktion werden geschult und verbessert. Karate wirkt sich positiv auf die psychische Entwicklung aus. Kinder lernen spielerisch in der Gruppe und speziel im Zweikampf, mit den Aggressionen kreativ umzugehen und den Trainingspartner zu respektieren. Karate bringt positives Körperbewusstsein, Entspannung und stärkt das Selbstver-trauen.
Das Karate Training
Karate bedeutet übersetzt "leere Hand", Karate-Do "der Weg der leeren Hand".
Deshalb wird Karate ohne Waffen betrieben. Die einzelnen Techniken werden zunächst in der Grundschule (Kihon) erlernt, später dann in verschiedenen Formen des Kumite (Kampf) mit und an einem Partner ausprobiert.
Dabei kommt es nie zu einem echten Treffer, denn die Techniken werden kurz vor dem Körper abgestoppt, um den Partner nicht zu verletzen.
Das dritte Element des Karate Trainings ist die Kata: eine festgelegte Abfolge von Techniken, die den Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner symbolisiert.
Auch nach jahrelangem Training gibt es immer noch Kombinationen und Übungsformen, die den Karateka vor neue Herausforderungen an seine Geschick-lichkeit und Beweglichkeit stellen, so daß man sich und seine Fähigkeiten ständig weiterentwickeln und vervollkommnen kann.
|